Meister der Elemente | Referenzprojekt
Burg Falkenberg 

Die Burg Falkenberg

Referenzprojekt Burg Falkenberg

Geheimnisvoll und geschichtsträchtig thront die Burg Falkenberg auf mächtigen Granitfelsen über der Waldnaab. Es ist unmöglich sich den Markt Falkenberg ohne sie vorzustellen. Ihre heutige Gestalt verdankt die 1154 erstmals urkundliche erwähnte Burg Friedrich Werner Graf von der Schulenburg, der sie in den 1930er Jahren mit historischer Bausubstanz wieder auf- und ausbauen ließ. Seit 2009 weht auf der Burg Falkenberg die Fahne des Markts Falkenberg. Die Marktgemeinde hat ihr Wahrzeichen erworben und umfassend renoviert. Die Firma ANDRITZKY zeichnete dabei für das Heizkonzept inklusive Umsetzung verantwortlich.

Im November 2015 ist die Burg Falkenberg nach der Restaurierung wiedereröffnet und feierlich eingeweiht worden. Heute gehören ein modernes Tagungshaus mit Hotel und ein Museum zur ersten barrierefreien Burg Deutschlands.

Technische Details

Bei der Sanierung der Burg Falkenberg galt es die mittelalterliche Burg aus dem 11. Jahrhundert energetisch so sinnvoll zu sanieren, dass sie der heutigen Nutzung als Beherbergungsstätte mit Gastronomie und Tagungszentrum gerecht wird.

Das Problem solcher Gebäude sind die bis zu 1,5 m dicken Natursteinmauern, welche im Winter gefühlt „Kälte“ abstrahlen. Eine Beheizung mit Heizkörper hat den Nachteil wie mit den offenen Kaminen, dass hier in einem Raum nur punktuell die Wärme eingebracht wird und das vorgenannte Phänomen der Kälteabstrahlung der Aussenwände deshalb nicht abgewendet wird. Ebenso würden Heizkörper heutzutage die mittelalterlichen Räume nicht nur optisch beeinträchtigen, sondern auch in Punkto Möblierung und Gestaltung sehr stark einschränken. Um eine gute Wärmeverteilung zu erreichen, müssten größere Wandflächen mit Heizkörper verstellt werden, was optisch den Charakter des Baues schaden würde.

Aus diesem Grund wurde eine Wandheizung in die Burg eingeplant, welche im absoluten Niedertemperaturbereich betrieben werden kann und vollflächig die alten Gemäuer erwärmt ohne sichtbare Einschränkung. Es entsteht somit ein Wohnkomfort, welcher untypisch für solche Gebäude ist. Aufgrund der runden Architektur des Gebäudes und der dem Naturstein üblichen ungenauen Wandgeometrie wurde das Wandheizsystem ThermoArmier von Mair Heiztechnik aus Vilshofen eingebaut, welches sich an allen Wandgegebenheiten anpassen lässt und sehr schnell zu verlegen ist.

Von einem Gebäude das im 11. Jahrhundert nur unter widrigen Verhältnissen im Winter bewohnbar war, wurde ein Objekt, das sich von einem Neubau energetisch kaum mehr unterscheidet. Die Räume sind im Winter nun behaglich warm und können auch bei tiefsten Aussentemperaturen mit bezahlbaren Energiekosten dem Verwendungszweck jederzeit stand halten.

Neben der Beheizung war die Firma ANDRITZKY auch für die Ausführung aller Heizungs-, Lüftungs- und Sanitärarbeiten im Torhaus verantwortlich.

Keywords

Burg, energetische Sanierung, Heizung, Wandheizsystem, ThermoArmier, Natursteinmauern, Wandheizputz, Heizrohr, Heizmodul, sanitäre Anlagen, Installation, Lüftung